30./31.Oktober 2010, Hamburg

Prof. Dr. med. Volker Fintelmann

Prof. Dr. med. Volker Fintelmann

Prof. Dr. med. Volker Fintelmann

Vorstand des Trägervereins Carl Gustav Carus Akademie für eine erweiterte Heilkunst e.V., Mitglied im Akademierat.

Geboren 1935 in Berlin, durch die Kriegswirren Besuch verschiedener Schulen in Berlin, Dresden, Olmütz, Haldensleben, Northeim und ab der 6. Klasse dann Schüler der Freien Waldorfschule in Hannover. Abitur 1955, Studium der Humanmedizin in Tübingen, Berlin, Heidelberg und Hamburg, Staatsexamen 1960, Promotion 1961. Medizinalassistentenzeit in Kaltenkirchen/Holstein, Assistenzarztausbildung in Hamburg, 1968 Facharzt für Innere Medizin, Oberarzt der Medizinischen Abteilung am DRK-Krankenhaus Hamburg. Spezielle Ausbildung in Gastroenterologie einschließlich Endoskopie und Hepatologie. Beginn wissenschaftlicher Tätigkeit mit Vorträgen und Publikationen.

1973 übernahm er die DRK-Klinik Helenenstift in Altona als Leitender Arzt, 1977 wurde er zusätzlich Leitender Arzt der Medizinischen Abteilung im DRK-Krankenhaus Hamburg, im gleichen Jahr Anerkennung der Teilgebietsbezeichnung Gastroenterologie. 1980 durch Änderung der Krankenhausbedarfsplanung nun Leitender Arzt der Medizinischen Abteilung B im DRK- und Freimaurer Krankenhaus Hamburg-Rissen, seit 1987 auch deren Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer bis Ende 1996. In diesem Jahr Verleihung des Titels Professor durch den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg.

Seit 1997 Gründer und Vorstand der Carl Gustav Carus Akademie, Vortragender zu Themen einer Ganzheitsmedizin, Schwerpunkte Anthroposophische Medizin und Phytotherapie, vielfältige Fort- und Weiterbildungen an anderen Instituten, Beratung von Arzneimittelherstellern, Fortführung einer kleinen privatärztlichen Sprechstunde.

Von 1978-1989 Mitglied der Zulassungs- und Aufbereitungskommission E für Phytotherapie beim Bundesgesundheitsamt (später BfArM), seit 1982 auch deren Vorsitzender. Seit 2006 Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Hufelandgesellschaft.

Über 2000 Vorträge, mehr als 150 Publikationen, zahlreiche Buchbeiträge und Buchveröffentlichungen.

Wichtige Veröffentlichungen in Buchform:

  • Intuitive Medizin. Hippokrates Verlag Stuttgart, 5. Auflage 2007.
  • Phytotherapie Manual (zusammen mit H.G. Menßen u. C.-P. Siegers). Hippokrates Verlag Stuttgart 1993.
  • Lehrbuch der Phytotherapie (zusammen mit R.F. Weiß). Hippokrates Verlag Stuttgart, 10. Auflage 2002.
  • Alterssprechstunde. Verlag Urachhaus Stuttgart, 3. Auflage 2005.
  • Krebssprechstunde. Verlag Urachhaus Stuttgart 1994.
  • Was macht mich Gesund? (zusammen mit S. Thor-Wiedemann u. E. Hadamovsky). Herbig Verlag München 2004.
  • Quo vadis? Medizin am Scheideweg. Verlag Johannes M. Mayer Stuttgart 2000.
  • Loseblattwerk „Onkologie auf anthroposophischer Grundlage“ (Herausgeber). Verlag Joh. M. Mayer Stuttgart 2002 lfd.
  • Praktische Tee-Therapie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2005.
  • Warnsignale des Körpers (zusammen mit M. Ullmann). Gräfe und Unzer Verlag 2006.
  • Carl Gustav Carus – Leben und Werk

Prof. Dr. Dr. med. Hanns Hatt

Prof. Dr. Dr. med. Hanns Hatt

Prof. Dr. Dr. med. Hanns Hatt

Geruchsforscher

Hanns Hatt ist Biologe, Humanmediziner und Professor am Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Sinnes- und Neurophysiologie, d. h. er beschäftigt sich u. a. mit der Wirkung von Düften.

Im Gespräch mit Petra Herrmann:

"Wir haben 350 verschiedene Typen von Riechzellen. Insgesamt haben wir ungefähr 30 Millionen Riechzellen in der Nase. Das heißt also, jede dieser verschiedenen Riechzellentypen, also die "Maiglöckchen-Zelle" oder die "Vanille-Zelle" oder die Moschus-Zelle", kommt ungefähr 100000 Mal vor. Wir haben also ungefähr 100000 Zellen, die Moschus riechen können, 100000 Zellen, die Maiglöckchen riechen können usw. Jeder von uns kennt natürlich z. B. Vanillin: Das ist ein chemisches Produkt, ein reines Molekül, das den Vanilleduft imitiert. Wenn man daran riecht, denkt man, dass das wie Vanille riecht. Allerdings hat die Vanilleschote noch viel, viel mehr Düfte, denn die Natur hat keine einzel-chemische Substanz, sondern besteht immer aus einer Mischung, wie sie meinetwegen ein Parfümeur machen würde."

Hanns Hatt: Das komplette Gespräch als PDF-Datei [alpha-Forum]

Zur Person

  • Geboren
  • 8. Juli 1947 in Illertissen
  • Schule
  • 1967 Abitur in München
  • Ausbildung
  • 1967–1970 Biologie- und Chemiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1970–1972 Staatsexamensarbeit in Biologie am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen
  • 1972 Staatsexamen
  • 1975–1981 Studium der Humanmedizin
  • 1976 Promotion zum Dr. rer. nat.
  • 1981 Staatsexamen Humanmedizin, Approbation
  • 1983 Promotion zum Dr. med.
  • Beruf
  • Geruchsforscher

Funktionen und Ämter

- Aktuelle Funktion

  • Professor am Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum

- Ämter/berufliche Stationen

  • 1984 Habilitation
  • 1991 Professor am Physiologischen Institut der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität München
  • Seit 1992 Professor am Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum
  • 1994-1998 Präsident European Chemoreception Research Organization
  • 1998–2002 Präsident International Commission of Olfaction and Taste
  • 1999–2003 Dekan der Fakultät für Biologie und Biotechnologie der Ruhr-Universität Bochum
  • Seit 2001 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
  • Seit 2002 Mitglied der New York Academy of Sciences
  • Seit 2003 Mitglied des Senats der Ruhr-Universität Bochum
  • 2004–2008 Mitglied des Fachkollegiums "Neurowissenschaft" der DFG
  • Seit 2006 Sprecher der Life Sciences Research School Ruhr-Universität Bochum
  • Seit 2008 Vizepräsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften

Veröffentlichungen

  • Das Maiglöckchen-Phänomen, München: Piper, 2008.

Kontakt

Hier finden Sie Informationen zu Hanns Hatt im Internet:
Homepage Lehrstuhl für Zellphysiologie 

Dr. med. Dietrich Klinghardt

Dr. med. Dietrich Klinghardt

Dr. med. Dietrich Klinghardt

Dietrich Klinghardt, MD, PhD, ist Gründer der „American Academy of Neural Therapy“ (www.neuraltherapy.com), Medizinischer Direktor des Instituts für Neurobiologie und Chefarzt des „Comprehensive Medical Center“- alles lokalisiert in Bellevue, Washington. Seit über 32 Jahren wendet er traditionelle und alternative Medizin an und baut diese weiter aus.


1994 gründete er in Stuttgart das „INK“ (Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH), welches europaweit Ärzte und Zahnärzte bei deren Ausbildung in Angewandter Neurobiologie nach Klinghardt (ANK), Psycho- Kinesiologie (PK) und Regulations- Diagnostik (RD) betreut. Das Institut bietet sowohl Therapeuten- als auch Lehrerprüfungen an.

International bekannt für seine erfolgreichen Behandlungen bei chronischen Schmerzen und chronischen Erkrankungen, vereint und kombiniert die ganzheitliche (holistische) Methode Dr. Klinghardts die Prinzipien von nicht- operativer orthopädischer Medizin mit denen der Immunologie, Endokrinologie, Toxikologie, Neuraltherapie, Hypnotherapie und energetischer Psychologie.
Sein einzigartiger Ansatz, Erkrankungen und Störungen sowohl auf der funktional- physischen als auch auf der mental- emotionalen Ebene zu diagnostizieren und zu behandeln lässt erkennen, dass die Gesundheit maßgeblich von folgenden Faktoren beeinflusst wird und abhängig ist:

  • Ein ausgeglichenes und gut funktionierendes autonomes Nervensystem.
  • Ein gesunder Geist, der einen emotional ausgeglichenen Zustand erzeugt.
  • Ein unterstützendes und gesundes Netzwerk von Beziehungen innerhalb des gegenwärtigen und vergangenen Familiensystems.


Dr. Klinghardt studierte in Freiburg Medizin (1969- 1975) und Psychologie (1975-1979). Während der Zeit an der medizinischen Hochschule bildete er sich in den 70er Jahren zusätzlich noch in den Bereichen Akupunktur und Homöopathie weiter. Nach Abschluss des Medizinstudiums studierte er Psychologie und führte während diesen drei Jahren Forschungen zum Thema „Beteiligung des autonomen Nervensystems an Autoimmunerkrankungen“ an der Albert- Ludwig- Universität in Freiburg durch und erhielt für diese Arbeit seinen Doktortitel (PhD). Seinen Forschungen folgten unzählige Veröffentlichungen.

Schon frühzeitig in seiner Karriere wurde Dr. Klinghardt die Abhängigkeit zwischen emotionaler und körperlicher Gesundheit bewusst sowie die Folgeerkrankungen/ Spätkomplikationen von chronischen Vergiftungen- vor allem Blei, Quecksilber, Umweltgifte und elektromagnetische Felder.
Während einer ausgedehnten Zeit als Juniorarzt/ Assistenzarzt in Indien lernte er die östliche Lehre der Krankheitsursachen kennen und kombinierte diese daraufhin mit seiner klassischen westlichen Ausbildung.
Diese Erfahrungen halfen ihm maßgeblich bei der Entwicklung seines 5- Ebenen- Modells der Integrativen Medizin.

Nach der Auswanderung in die USA und dem Bestehen der US- lizenzierten Prüfungen arbeitete Dr. Klinghardt drei Jahre lang als Notarzt in Vollzeit und wurde später Medizinischer Direktor an einer der größten Schmerzkliniken des Landes (Santa Fe Pain Center), wo er sich auf chronische Nacken-, Schädel-, und Gesichtsschmerzen spezialisierte.
Hier wurden ihm beim Behandeln von chronischen Zuständen und vor allem funktionellen Schmerz- Syndromen jedoch immer mehr die Grenzen der Schulmedizin bewusst. Nach vierjähriger Ausbildung in der Ericksonschen Hypnotherapie mit Robert Weisz, PhD, vom Milton- Erickson Institut und David Cheek, MD, begann er, eine sorgfältig ausgewählte Anzahl an körperorientierten, psychotherapeutischen und beratenden Heilweisen in seine Arbeit mit einzubeziehen. Des Weiteren baute er die deutsche Neuraltherapie, die französische Mesotherapie Injektionstechniken sowie neue Erkenntnisse der energetischen Medizin und Formen der Psychotherapie, wie die Psycho- Neurobiologie (mit der Psycho- Kinesiologie- Technik und Mentalfeld- Therapie) in seine Arbeit mit ein.

Dr. Klinghardt ist Entwickler der ART (autonomic response testing), zu Deutsch Regulations- Diagnostik (RD), welche ein umfangreiches System zur Diagnostik darstellt und damit vielen Praxen in den USA sowie im Ausland die Weiterentwicklung zum Heilzentrum ermöglicht hat. Zudem hat die Regulations- Diagnostik vielen Therapeuten zum versierten holistischen Arbeiten verholfen.
Durch die auf das Familiensystem bezogenen Heilmethoden (entwickelt vom Psychoanalytiker Bert Hellinger) bieten seine Lehre und Philosophie auch Einblick hinsichtlich der Auswirkungen des Familiensystems auf die Gesundheit.

Seit den späten 70er Jahren leistet Dr. Klinghardt bedeutende Beiträge zum Verständnis von Schwermetallvergiftung und deren Verbindung zu chronischen extra- und intrazellulären Infektionen, bleibenden Krankheiten und Schmerzen.
Auf diesem Gebiet wird er als Autorität und hoch respektierter Lehrer angesehen. Er war Dozent an der University of Illinois, Chicago, University of Utah, Salt Lake City, Capital University, Washington, DC, in der Schweiz an den Medizinischen Hochschulen Genf und Zürich, Universität Freiburg, University of Adelaide in Australien und vielen anderen.

Von 1996 bis 2005 unterrichtete er im Bereich Angewandte Neurobiologie als Privatdozent an der Capital University in Washington D.C.

Dank seiner innovativen Beiträge in den Bereichen Neuraltherapie, Akupunktur, Homöopathie, Energetischer Medizin und Psychologie wird Dr. Klinghardt regelmäßig zur angesehenen „Medizinischen Woche“ in Baden-Baden eingeladen, um dort Workshops zu leiten. Er ist Autor des bahnbrechenden Buchs über die Muskelfeedback- gesteuerte Psychotherapie mit dem Titel „Psycho- Kinesiologie- neue Wege in der Psychosomatischen Medizin“.
Er war maßgeblich beteiligt im Erweitern zahlreicher Bereiche in der Biologischen Medizin: Die nicht- biochemische Behandlung chronischer Infektionen und Vergiftungszuständen, Homöopathie, nicht- invasive Schmerzbehandlung, Injektionstechniken bei Schmerzen und orthopädischen Dysfunktionen, Anti- Aging- Medizin, Toxikologie, Pädiatrie (Behandlung von neurologisch bedingten Entwicklungsstörungen), energetische Psychologie, biologische Zahnheilkunde und Anderen.

Zur Anerkennung seiner Arbeit wurde er von der „Global Foundation of Integrative Medicine“ im Mai 2007 zum „Arzt des Jahres“ gekürt.

Zurzeit lebt Dr. Klinghardt in Bellevue, WA, wo er Patienten behandelt und Workshops anbietet und hält.
Seit 2007 ist er zusätzlich in Großbritannien als Arzt zugelassen.

Allgemeine Zertifizierungen:

  • Facharzt für Allgemeinmedizin
  • American Board of Pain Management
  • American Board of Pain Management Specialties
  • American Board of Orthopedic & Neurological Medicine
  • American Board of Neural Therapy

Mitgliedschaft:
Deutsche Gesellschaft für Energetische und Informations Medizin (DGEIM)

Dr. med. Kurt Mosetter

Dr. med. Kurt Mosetter

Dr. med. Kurt Mosetter

Kurt Mosetter (geb. 03.09.1964) studierte Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau.

Während seiner Studienzeit absolvierte er verschiedene intensive Weiterbildungen in Akupunktursystemen (in Nepal, Darjeeling und Sikkim) sowie eine Einzelausbildung bei dem Facharzt für Orthopädie Dr. med. Tilman Goerttler und entwickelt aus diesen Erkenntnissen eine eigene Methode einer gezielten körperlichen Schmerztherapie.

Bereits in dieser Zeit erwarb Kurt Mosetter die Erlaubnis für die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde als Heilpraktiker und eröffnete in diesem Stand eine selbständige Heilpraktikerpraxis für Schmerztherapie in Gutach im Schwarzwald (1991) und in Konstanz (1994).

Das Medizinstudium schloss der 1996 ab; seine Dissertation und die Erlangung des Grades der Doktors der Medizin (magna cum laude) leistete er 1998.

Die von ihm entwickelte Methode der Schmerztherapie benennt sich seit 1999 Myoreflextherapie. Seit 1996 bietet Kurt Mosetter in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Reiner Mosetter ein Ausbildungs-Curriculum zu dieser Therapiemethode an. Das Zentrum für interdisziplinäre Therapien - ZiT, unter der Leitung von Kurt & Reiner Mosetter hat zur Zeit 22 Mitarbeiter.

In enger Kooperation u.a. mit

  • Institut für Psychotraumatologie, Prof. Dr. Gottfried Fischer, Universität Köln,
  • Institut für Biochemie und Molekularbiologe, Prof. Dr. Werner Reutter, Charite – Campus Benjamin Franklin, Berlin
  • Dept. of Medical Chemistry, Biochemistry and Biotechnology, Prof. Dr. Guido Tettamanti, Mailand.
  • Inst. f. Cognitive Neuroscience, Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, Universität Bielefeld

Weitere Informationen unter: www.myoreflextherapie.de

Dr. rer. nat. Gerhard Steidl

Dr. rer. nat. Gerhard Steidl

Dr. rer. nat. Gerhard Steidl

Dr. rer. nat. Gerhard Steidl ist Begründer der Rizol-Therapie. Dr. Steidl erforschte gemeinsam mit Prof. Dr. Adaling Ogilvie an der Universität Erlangen (mit Beteiligung der Universitäten Tübingen und Mainz) extensiv den Wirkungsmechanismus zwischen normalen und malignen Zellen und entwickelte darauf basierend die Rizol-Therapie. Diese zielt darauf ab, Bakterien (z.B. Borrelien), Parasiten und pathogene Keime, die sich im anaeroben Milieu vermehren, durch Aktiv-Sauerstoff zu eliminieren.